:::Dies ist ein Text, der in der „Ratgeberin“ (jährlich erscheinende Broschüre für Studienanfänger_innen an der Philosophischen Fakultät) erschien. Dieser ist nicht als ein Selbstverständnis zu lesen, soll euch jedoch als ersten Eindruck vom Referat dienen.::::

Das Autonome FrauenLesbenReferat der Universität zu Köln ist Teil der verfassten Studierendenschaft. Es besteht aus interessierten, kritisch denkenden Frauen, die Interesse und Lust haben, sich gemeinsam mit feministischen, gesellschaftskritischen Themen auseinanderzusetzen, politische Arbeit zu machen und Veranstaltungen zu (queer)feministischen Themen zu organisieren und ist in seinen Inhalten unabhängig vom AStA.
Das Referat hat eine lange Geschichte an der Uni: Es existiert bereits seit 1982 und ist in Verknüpfung mit den Frauenbewegungen der 1970er und 1980er Jahre entstanden.
Das Referat ist in zweierlei Hinsicht ein politisches feministisches Projekt:
Zum einen dient es als (Selbsterfahrungs-/Schutz-)Raum, für ein Empowerment von Frauen*.
Zum anderen wollen wir natürlich auch intervenieren und emanzipatorische Themen auf die (Uni-)Agenda setzen. Als eine zentrale Aufgabe des Autonomen FrauenLesbenReferats sehen wir deshalb, Diskussionen über feministische Fragestellungen und Positionen anzuregen und Räume für diese zu schaffen, so in der Form von Vorträgen, Workshops, Lesekreisen, Mobilisierung zu Demonstrationen etc.
Unser Ziel ist, aus einer intensiven politischen, kritischen Auseinandersetzung mit (nicht nur) an der Uni erfahrbaren Strukturen, akademischen Analyseformen, Denkmustern und Verhaltensweisen sowie aus der Diskussion von Texten, Filmen etc. heraus gemeinsame oder auch kontrovers bleibende Standpunkte zu erarbeiten. Dazu beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen feministischen Positionen, Antisexismusarbeit, und auch mit queeren bzw. dekonstruktivistischen Ansätzen. Grundlage ist für uns Kapitalismuskritik ebenso wie die Analyse von Rassismen. Wichtig ist uns, über den universitären Rahmen hinaus zu agieren und mit linken/linksradikalen Strukturen in Köln, aber auch bundesweit zusammenzuarbeiten bzw. dort zu intervenieren. Die Mitarbeit ist nicht auf Studentinnen* beschränkt.

sisters unite! smash patriarchy! smash white supremacy!

Wenn Du Interesse an einer White Awareness AG (Critical Whiteness) hast, bei der weiße Fraue, also die, die von Rassismus profitieren sich mit sich und ihrem Weißsein auseinandersetzen, sich für ihre eigenen weißen Privilegien und Rassismen zu sensibilisieren, diese zu reflektieren und schließlich durch Handlungen abzubauen, melde dich unter: aflrk_wa[ät]riseup.net