Tag-Archiv für 'women-of-color'

21.1.2014 Feministisches Café: All the Women Are White, All the Blacks Are Men, But some of Us are Brave

All the Women Are White, All the Blacks Are Men, But some of Us are Brave

Gemeinsam wollen wir mit euch zusammen aus diesem Werk heraus lesen – ein Werk, das für die feministische Frauenbewegung of Color von großer Bedeutung ist. Wie der Titel schon sagt, werden hier Themen behandelt, die sowohl in der weiß dominierten Frauenbewegung als auch im black movement verdrängt wurden. Frauen of Color machen sichtbar, was sie betrifft und erkämpfen sich ihre Räume.
Dieses Café wird organisiert von unserer AG Women of Color.

19:30 im Re­fe­rat
Uni­ver­si­täts­str. 16, 1. Stock
Frau­en­Les­ben­Trans*In­ter­* wel­co­me

—> Die Idee des Fe­mi­nis­ti­schen Cafes ist, eine of­fe­ne, ge­müt­li­che Platt­form zum Aus­tausch und zur Dis­kus­si­on
über di­ver­se fe­mi­nis­ti­sche The­men für An­fän­ge­rin­nen und Fort­ge­schrit­te­ne zu bie­ten. Komm gerne dazu!

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16.04. FLTI of Color: Euer Schweigen schützt euch nicht!

In diesem Café möchten wir ausschließlich mit FLTI*s, die in Deutschland negativ von Rassismus betroffen sind, in das Buch “Euer Schweigen schützt Euch nicht: Audre Lorde und die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland” hinein lesen. Dieses Café wird organisiert von der “AG Women of Color” des Autonomen FrauenLesben Referates.

19:30 im Referat
Universitätsstraße 16, 1. Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex of Color welcome!

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15.1. Feministisches Café: White Awareness – People of Color Empowerment

In diesem Café möchten wir vom Austausch zwischen unseren beiden AGs erzählen, die in weiße und People of Color unterteilt sind.

---> 19:30 im Referat, Universitätsstr. 16, 1. Stock
---> FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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Homestory Deutschland

Wir möchten euch auf eine super Ausstellung mit Begleitprogramm aufmerksam machen, die noch bis zum 25.11. in der Alten Feuerwache zu sehen ist:

›Homestory Deutschland‹ ist ein kollektives Selbstporträt. Es greift afrikanische, afrikanisch amerikanische und Schwarze deutsche Erinnerungstraditionen auf, in denen der mündlichen und schriftlichen Weitergabe von gelebter Erfahrung eine maßgebliche Rolle zukommt. Schwarze Perspektiven und Reflexionen, Beiträge und Verdienste erfahren dabei als Quelle eines vielstimmigen und gemeinschaftlichen Wissens eine besondere Würdigung. Mit der Zusammenschau von siebenundzwanzig visuell aufbereiteten Biografien Schwarzer Männer und Frauen aus drei Jahrhunderten lässt sich einerseits exemplarisch erhellen, in welcher Weise sich gesellschaftliche und damit systemische Rahmenbedingungen in einzelne Lebensgeschichten einschreiben und diese formen und prägen. Andererseits wird es möglich, individuelle Verhandlungen und Entscheidungsfähigkeiten nachzuvollziehen und den ihnen innewohnenden aktiven und bewussten Gestaltungswillen hervortreten zu lassen, der die stete und oftmals mühsame Auseinandersetzung mit der weißen Mehrheitsgesellschaft eindrucksvoll bezeugt.

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20.7. Repression und Frauenwiderstand in Kurdistan – Eindrücke von einer Frauendelegation

---> Vortrag auf dem No Border Camp mit Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden und Frauendelegation
---> Beginn: 20 Uhr
---> Seit mehreren Jahren bauen Frauenorganisationen und die Partei für Frieden und Demokratie (BDP) in Nordkurdistan Frauenakademien – und Zentren auf. Wir besuchen mit einer Frauendelegation Anfang Juli 2012 diese Einrichtungen, um die Arbeiten der Frauenbewegung kennenzulernen, uns auszutauschen und uns gegen die Repression zu solidarisieren. Über 8000 politische AktivistInnen sind derzeit inhaftiert. Zudem legitimiert die AKP-Regierung Gewalt gegen Frauen und plädiert gegenwärtig für das Verbot von Abtreibungen und Kaiserschnitten. Vor diesem Hintergrund sind vor allem politische Aktivistinnen und Frauenprojekte zusätzlichen staatlichen Angriffen ausgesetzt.

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19. 7. Sexarbeit und Migration

---> Tagesworkshop auf dem No Border Camp
---> Der Workshop ist in 3 Teile gegliedert. Wir empfehlen euch, an allen drei teilzunehmen, die Teile können aber auch einzeln besucht werden.
---> Beginn: 10 Uhr
---> Hören wir von Sexarbeit, ist meist die Rede von Zwangsprostitution und Menschenhandel. Die Vermischung dieser Diskurse erzeugt ein politisches Klima, das die Verhinderung von Arbeitsmigration durchsetzbarer macht. Wie hängen Sexarbeit und Migration eigentlich zusammen und was hat das Ganze mit dem Kapitalismus zu tun? Was meinen die Prostituiertenverbände wie hydra e.V. damit, wenn sie sagen, dass es so etwas wie Zwangsprostitution nicht gibt?

Der feministische Diskurs ist sich in Sachen Sexarbeit alles andere als einig und lässt viele Fragen stehen: Ist käuflicher Sex per se anti emanzipatorisch? Ist jede Sexarbeit von Zwangsverhältnissen bestimmt? Sollten wir solidarisch mit Sexarbeiter_innen sein? Kann Sexarbeit eine Form von Empowerment sein?

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15.5.: Feministisches Cafe – Sexarbeit und Migration

Hören wir von Sexarbeit, ist meist die Rede von Zwangsprostitution und Menschenhandel. Die Vermischung dieser Diskurse erzeugt ein politisches Klima, das die Verhinderung von Arbeitsmigration durchsetzbarer macht. Wie hängen Sexarbeit und Migration eigentlich zusammen und was hat das Ganze mit dem Kapitalismus zu tun? Was meinen die Prostituiertenverbände wie hydra e.V. damit, wenn sie sagen, dass es so etwas wie Zwangsprostitution nicht gibt?

---> Links: siehe Theorie Seite -> Texte von anderen -> Reader*in zu Sexarbeit
---> hier ein wissenschaftlicher Artikel über den Menschenhandelsdiskurs, hier eine Stellungnahme von Prostuiertenverbänden

19:30 im Referat
Universitätsstr. 16, 1.Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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El Salvador: Feministische Politik nach der sozialistischen Wende

---> 26. 10. (Dienstag) um 19:30 in der Feuerwache (Melchiorstr. 3)

---> mit Julia Evelyn Martínez aus El Salvador
---> Kooperation mit der Interventionistischen Linken Köln und der Informationsstelle Lateinamerika
---> offen für alle gender

In El Salvador gibt es – nach zwanzig Jahren Präsidentschaft der ultrarechten ARENA-Partei – seit März 2009 eine linken (parteiunabhängigen) Präsidenten auf dem Ticket der ehemaligen Guerilla Organisation FMLN: Mauricio Funes. Er hatte sich als kritischer Journalist einen guten Namen gemacht. Julia Evelyn Martínez ausgewiesenen Marxistin und ebenso ausgewiesenen Feministin, ist Direktorin des salvadorianischen Frauenentwicklungsinstitutes ISDEMU. Mit dem salvadorianischen Präsidenten Funes ist sie jüngst zweimal in Konflikt geraten. Zum einen als das ISDEMU den Einsatz der„Cheergirls“, die am Nationalfeiertag die militärischen Aufmärsche begleiten, kritisierte. Zum anderen als sie öffentlich das Recht der Frauen forderte, eine Schwangerschaft zu unterbrechen. Der Schwangerschaftsabbruch ist in El Salvador komplett kriminalisiert; auch in Fällen von Vergewaltigung, Missbildung des Fötus oder wenn das Leben der Mutter gefährdet ist. Funes fühlte sich berufen, der lebensschützenden Rechten dasWort zu reden und Julia Evelyn öffentlich zu kritisieren. Diese Rechte hatte in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass das salvadorianische Nicht-Abtreibungsrecht (in der Verfassung) neben dem nicaraguanischen (dort selbst mit den Stimmen der SandinistInnen beschlossen) das reaktionärste ist, das es gibt: das zu schützende Leben beginnt im Augenblick der Befruchtung.

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