Tag-Archiv für 'reproduktion'

28.11.: WHO CARES? Krise sozialer Reproduktion

who cares flyer

28.11.13 // 18:30 // Allerweltshaus, Körnerstraße 77-79
Es wird eine Kinderbetreuung geben, falls ihr diese benötigt, bitte anmelden bei aflrk[ät]web.de
Eine Veranstaltung vom Autonomen FrauenLesbenReferat in Kooperation mit den Care Workern der IWW Köln

Krise der Reproduktion

Um für uns und andere zu sorgen, brauchen wir Zeit und Ressourcen aller Art. Dies ist grundlegend für die Verwirklichung unserer Bedürfnisse und Interessen – für ein gutes Leben. In einem
kapitalistischen System spielen menschliche Bedürfnisse jedoch nur insofern eine Rolle, als sie für die Herstellung einer flexiblen, kompetenten, leistungsstarken, gut einsetzbaren Arbeitskraft von Bedeutung sind. Sorgearbeit wird gering geschätzt und finanziell kaum unterstützt. (mehr…)

» » » » »

18.06. Feministisches Café: Frauen und Krise II

In einem zweiten Café wollen wir den Blick auf die europäischen Proteste (Schwerpunkt Spanien) gegen “die Krise” richten: Wie beteiligen sich Frauen und Feministinnen an den Protesten, welche Forderungen und Schwerpunkte haben sie? Mit welchen Problemen sind sie konfrontiert, wie können wir vielleicht einen Austausch und Unterstützung organisieren?

Übersetzung:
Texto Coral: La voz que nos excluye. El androcentrismo en el 15-M
[Die Stimme die uns ausschließt. Der Androzentrismus im 15-M]
von Comisión Feminismos Sol, Madrid und Feministes Indignades,
Barcelona hier

19:30 im Referat
Universitätsstr. 16, erster Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

» » » »

Unsere Antwort auf die Krise? Care Mob und Care Revolution!

---> Blockupy Frankfurt, 31.Mai/1. Juni
---> Zugtreffpunkt für die feministische Mobilisierung von Köln: 30. Mai, 14 Uhr, Köln HBF, Haupthalle
---> hier ein aktueller Artikel zu dem Thema von Andrea Trumann

Aufruf der unabhängigen feministische Mobilisierung
Kommt mit nach Frankfurt und demonstriert mit uns am 31.Mai/1.Juni gegen die herrschende Krisenpolitik!

Eine unabhängige feministische Mobilisierung

Wir wollen zu den Blockupy-Protesten in Frankfurt eine unabhängige feministische Mobilisierung auf die Beine stellen und suchen noch Gruppen, Frauen*, Personen, die sich uns anschließen und Lust haben mit uns gemeinsam, was zu überlegen und ihre Ideen/Forderung auf die Straße zu tragen, denn in den bisherigen Blockupy-Protesten der antikapitalistischen Bewegung, war uns die feministische Perspektive nicht präsent genug. Bisher sind wir einige vernetzte feministische Gruppen in Marburg, Köln und Berlin und hoffen noch weitere Feminist*innen & friends (gender offen) in vielen Städten/Regionen zu erreichen, um gemeinsam mit euch unsere Themen, unsere Kreativität und Wut auszudrücken. (mehr…)

» » »

21.05. Feministisches Café: Frauen und Krise I

Krise im Kapitalismus: Eine Aktivistin erzählt, was Frauen und Geschlechterverhältnisse mit der aktuellen Wirtschaftskrise zu tun haben. Weiter wollen wir uns austauschen zum Stand der unabhängigen feministischen Mobilisierung zu Blockupy (Aktionstage in Frankfurt 31.Mai/1.Juni).

---> hier noch ein aktueller Artikel von Andrea Trumann zu dem Thema

!ACHTUNG! Findet im Raum C statt, Universitätsstr. 16a, Eingang Studiobühne, Treppe links hoch, erster Raum rechts!
19:30
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

» » »

9.3.: Raise your Voice! Demo in Münster

Raise your voice! Your Body your choice!
Feministische Demonstration für ein selbstbestimmtes Leben, eine herrschaftsfreie Gesellschaft und gegen fundamentalistische Christ*innen!
---> 9.3., 11h, Bremer Platz, Münster
---> Zugtreffpunkt Köln: 9 Uhr pünktlich in der Haupthalle am Deutzer Bahnhof

Aufruf:

Wie be­reits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, soll auch in die­sem Jahr (Datum/März) der von „Eu­ro­Pro­Li­fe“ or­ga­ni­sier­te Ge­bets­zug „1000 Kreu­ze für das Leben“ in Müns­ter statt­fin­den. Dabei ver­sam­meln sich Ab­trei­bungs­geg­ner*innen1 un­ter­schied­li­cher po­li­ti­scher und welt­an­schau­li­cher Aus­rich­tung, um mit­samt ihren Kreu­zen ein se­xis­ti­sches, ho­mo­pho­bes und frau­en*feind­li­ches Welt­bild auf die Stra­ße zu tra­gen und Frau­en ihr Recht auf Selbst­stim­mung ab­zu­spre­chen.
(mehr…)

»

25.7.: Die Dyade Mutterkind

---> Workshop auf dem Camp „Wer lebt mit wem, warum und wie“
---> 15h -17:30
Mit der Industrialisierung im 18. Jahrhundert, ist mit der Herausbildung der Geschlechterrollen und damit vor allem mit Mutterschaft auch die Kindheit entstanden. In diesem Workshop möchten wir euch einen historischen Überblick über die Entstehung der Dyade Mutterkind geben, mit euch erarbeiten, was das mit unserem heutigen Umgang mit Elternschaft und „Kindern“ zu tun hat und wie wir damit umgehen können.

»

19.6. Feministisches Café: Die Erfindung der Kindheit

Wie hat sich das Aufziehen von Kindern seit der Industrialisierung verändert und damit auch die Mutterbilder? Welches Potential haben Feministinnen der 2. Welle in der Mutterschaft gesehen und was hat das mit Arbeit und dem Kapitalismus zu tun? Inwiefern ist es eine freie Entscheidung Kinder zu bekommen in einer Zeit, in der es Verhütungsmittel gibt und Abtreibungen möglich sind (sofern frau diese Möglichkeiten nutzen kann)?
---> fuckermothers: feministische Perspektiven auf Mutterschaft

»

20.12. Feministisches Cafe: Geschlecht

Die Aufspaltung in biologisches (sex) und gesellschaftliches (gender) Geschlecht zielt einerseits auf Gesellschaftskritik, andererseits manifestiert sie aber die „Natürlichkeit“ einer binären Geschlechterordnung. Warum auch „sex“ konstruiert ist und auch aus biologischer Sichtweise nicht von eindeutig männlich* oder weiblichen* Körpermerkmalen gesprochen werden kann – darüber wollen wir uns informieren und diskutieren.

19:30 im Referat, Universitätsstr.16, erster Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

Hier gibts ein Buch, hier und hier Artikel und hier gibts einen Film zum Thema Intersex.

» »

Who Cares? Queerfeminismus und Ökonomiekritik. Veranstaltungen in Berlin

Nach unserem großartigen Event im März 2010 und dem Open Space im Juni 2010 werden wir Euch auch im Jahr 2011 mit einer Vielzahl an Veranstaltungen beglücken. In feministischer Tradition starten wir in den Jubiläumsmonat März, an dem sich der internationale Frauenkampftag zum hundertsten mal jährt mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema Beyond Re/Production: Care Work

02. März 2011
Care Ökonomie zwischen Weltmarkt und Privathaushalt
Transnationale Sorgeketten und Pflegearbeiterinnen in Deutschland

16. März 2011
Hat Versorgungsarbeit (k)ein Geschlecht?
Eine feministische Kritik am Konzept der affektiven Arbeit

30. März 2011
Vom Lohn für Hausarbeit zur Hausangestellten

2.April 2011
Open Space/Vernetzungstreffen: Queerfeminismus u. Ökonomiekritik

07. April 2011
Prekäre Arbeitsverhältnisse migrantischer Care Work
Rechte und Selbst-Organisierung von Haus- und Pflegearbeiter_innen

13. April 2011
Care Revolution
Zur Notwendigkeit der Umwertung gesellschaftlicher Reproduktionsarbeit

20. April 2011
Re/Produktion von Mütterlichkeit
Entgrenzte Arbeitsverhältnisse – am Beispiel der SOS-Kinderdorfmutter

Wir wollen gemeinsam mit Euch diskutieren, welche Brisanz und Wichtigkeit queer-feministische Positionen für eine Ökonomie- und Gesellschaftskritik haben. Wir wollen überlegen, wie wir die kapitalistische, heteronormative und gesellschaftliche Reproduktion analysieren und kritisieren können. Und wir wollen uns eine alternative Gesellschaft vorstellen, die jenseits von Ausschlusskriterien wie Klasse, Geschlecht, Nationalität oder fragwürdigen, individuellen Fähigkeiten ein gutes Leben für alle anstrebt.
Mit welcher gemeinsamen politischen Praxis und Kritik kommen wir dem ein Stück näher und wer können unsere potenziellen Bündnispartnerinnen und Bündnispartner hierfür sein? Die Verschränkungen von Ökonomie, Geschlecht und heteronormativer Gewalt bilden dabei einige der zentralen Achsen unserer Auseinandersetzungen. Wir beziehen uns solidarisch-kritisch auf eine lange Tradition verschiedener feministischer Auseinandersetzungen und Forderungen. Diese reicht von den Anfängen der bürgerlichen Frauenbewegung, über die feministische Ökonomiekritik der zweiten Frauenbewegung, bis hin zu jüngeren Ansätzen einer radikalen Dekonstruktion heteronormativen Arbeitsteilung.

www.feministische-oekonomiekritik.org

für eine detailliertere Beschreibung der Veranstaltungen read (mehr…)

» » »