Tag-Archiv für 'kapitalismuskritik'

Sexarbeit revisited

Da aktuell wieder viel über Sexarbeit debattiert wird, möchten wir euch unsere Position zu dem Thema nicht vorenthalten. Hier findet ihr ein mit uns geführtes Interview, das 2011 in dem Buch „Darum Feminismus! Diskussionen und Praxen“ im Unrast Verlag erschienen ist. Hier findet ihr auch eine spanische Übersetzung (danke an das Coloctivo Mantys in Madrid).

Außerdem könnt ihr hier die Aufnahmen der Beiträge von Hydra e.V., Agisra e.V. und dem Straßenstrichprojekt Geestemünderstraße in Köln während unseres Wochenendworkshops Sex for Sale: Sexarbeit – ein Beruf wie jeder andere? am 25. und 26. Juni 2011 hören oder runterladen.

Die Readerin, die wir für den obigen Workshop bereit gestellt hatten, findet ihr hier.

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19.​11. Feministisches Café: Klas­sis­mus/ Klas­sen­un­ter­drü­ckung

Mit Klas­sis­mus wird ein Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­hält­nis be­zeich­net, dass sich auf so­zia­le-​ und bil­dungs­po­li­ti­sche Sta­tus be­zieht. Was sonst noch alles damit zu­sam­men­hängt und wie pro­ble­ma­tisch die­ser Be­griff auch sein könn­te, wird Thema des Cafés sein.

19:30 im Re­fe­rat
Uni­ver­si­täts­str. 16, 1. Stock
Frau­en­Les­ben­Trans*In­ter­* wel­co­me

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Support your local Sexworkers! Again!

Angesichts der aktuellen Sexarbeitsdebatten möchten wir folgendes zitieren:

Wir brauchen Rechte – Interview mit einer Sexarbeiterin

Unsere Position zu Sexarbeit findet ihr in dem Buch „Darum Feminismus“, erschienen im Unrast Verlag.

Bald wird es hier noch mehr Info zum Thema Sexarbeit geben.

support

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28.11.: WHO CARES? Krise sozialer Reproduktion

who cares flyer

28.11.13 // 18:30 // Allerweltshaus, Körnerstraße 77-79
Es wird eine Kinderbetreuung geben, falls ihr diese benötigt, bitte anmelden bei aflrk[ät]web.de
Eine Veranstaltung vom Autonomen FrauenLesbenReferat in Kooperation mit den Care Workern der IWW Köln

Krise der Reproduktion

Um für uns und andere zu sorgen, brauchen wir Zeit und Ressourcen aller Art. Dies ist grundlegend für die Verwirklichung unserer Bedürfnisse und Interessen – für ein gutes Leben. In einem
kapitalistischen System spielen menschliche Bedürfnisse jedoch nur insofern eine Rolle, als sie für die Herstellung einer flexiblen, kompetenten, leistungsstarken, gut einsetzbaren Arbeitskraft von Bedeutung sind. Sorgearbeit wird gering geschätzt und finanziell kaum unterstützt. (mehr…)

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18.06. Feministisches Café: Frauen und Krise II

In einem zweiten Café wollen wir den Blick auf die europäischen Proteste (Schwerpunkt Spanien) gegen “die Krise” richten: Wie beteiligen sich Frauen und Feministinnen an den Protesten, welche Forderungen und Schwerpunkte haben sie? Mit welchen Problemen sind sie konfrontiert, wie können wir vielleicht einen Austausch und Unterstützung organisieren?

Übersetzung:
Texto Coral: La voz que nos excluye. El androcentrismo en el 15-M
[Die Stimme die uns ausschließt. Der Androzentrismus im 15-M]
von Comisión Feminismos Sol, Madrid und Feministes Indignades,
Barcelona hier

19:30 im Referat
Universitätsstr. 16, erster Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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Unsere Antwort auf die Krise? Care Mob und Care Revolution!

---> Blockupy Frankfurt, 31.Mai/1. Juni
---> Zugtreffpunkt für die feministische Mobilisierung von Köln: 30. Mai, 14 Uhr, Köln HBF, Haupthalle
---> hier ein aktueller Artikel zu dem Thema von Andrea Trumann

Aufruf der unabhängigen feministische Mobilisierung
Kommt mit nach Frankfurt und demonstriert mit uns am 31.Mai/1.Juni gegen die herrschende Krisenpolitik!

Eine unabhängige feministische Mobilisierung

Wir wollen zu den Blockupy-Protesten in Frankfurt eine unabhängige feministische Mobilisierung auf die Beine stellen und suchen noch Gruppen, Frauen*, Personen, die sich uns anschließen und Lust haben mit uns gemeinsam, was zu überlegen und ihre Ideen/Forderung auf die Straße zu tragen, denn in den bisherigen Blockupy-Protesten der antikapitalistischen Bewegung, war uns die feministische Perspektive nicht präsent genug. Bisher sind wir einige vernetzte feministische Gruppen in Marburg, Köln und Berlin und hoffen noch weitere Feminist*innen & friends (gender offen) in vielen Städten/Regionen zu erreichen, um gemeinsam mit euch unsere Themen, unsere Kreativität und Wut auszudrücken. (mehr…)

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21.05. Feministisches Café: Frauen und Krise I

Krise im Kapitalismus: Eine Aktivistin erzählt, was Frauen und Geschlechterverhältnisse mit der aktuellen Wirtschaftskrise zu tun haben. Weiter wollen wir uns austauschen zum Stand der unabhängigen feministischen Mobilisierung zu Blockupy (Aktionstage in Frankfurt 31.Mai/1.Juni).

---> hier noch ein aktueller Artikel von Andrea Trumann zu dem Thema

!ACHTUNG! Findet im Raum C statt, Universitätsstr. 16a, Eingang Studiobühne, Treppe links hoch, erster Raum rechts!
19:30
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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Who Cares? Queerfeminismus und Ökonomiekritik. Veranstaltungen in Berlin

Nach unserem großartigen Event im März 2010 und dem Open Space im Juni 2010 werden wir Euch auch im Jahr 2011 mit einer Vielzahl an Veranstaltungen beglücken. In feministischer Tradition starten wir in den Jubiläumsmonat März, an dem sich der internationale Frauenkampftag zum hundertsten mal jährt mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema Beyond Re/Production: Care Work

02. März 2011
Care Ökonomie zwischen Weltmarkt und Privathaushalt
Transnationale Sorgeketten und Pflegearbeiterinnen in Deutschland

16. März 2011
Hat Versorgungsarbeit (k)ein Geschlecht?
Eine feministische Kritik am Konzept der affektiven Arbeit

30. März 2011
Vom Lohn für Hausarbeit zur Hausangestellten

2.April 2011
Open Space/Vernetzungstreffen: Queerfeminismus u. Ökonomiekritik

07. April 2011
Prekäre Arbeitsverhältnisse migrantischer Care Work
Rechte und Selbst-Organisierung von Haus- und Pflegearbeiter_innen

13. April 2011
Care Revolution
Zur Notwendigkeit der Umwertung gesellschaftlicher Reproduktionsarbeit

20. April 2011
Re/Produktion von Mütterlichkeit
Entgrenzte Arbeitsverhältnisse – am Beispiel der SOS-Kinderdorfmutter

Wir wollen gemeinsam mit Euch diskutieren, welche Brisanz und Wichtigkeit queer-feministische Positionen für eine Ökonomie- und Gesellschaftskritik haben. Wir wollen überlegen, wie wir die kapitalistische, heteronormative und gesellschaftliche Reproduktion analysieren und kritisieren können. Und wir wollen uns eine alternative Gesellschaft vorstellen, die jenseits von Ausschlusskriterien wie Klasse, Geschlecht, Nationalität oder fragwürdigen, individuellen Fähigkeiten ein gutes Leben für alle anstrebt.
Mit welcher gemeinsamen politischen Praxis und Kritik kommen wir dem ein Stück näher und wer können unsere potenziellen Bündnispartnerinnen und Bündnispartner hierfür sein? Die Verschränkungen von Ökonomie, Geschlecht und heteronormativer Gewalt bilden dabei einige der zentralen Achsen unserer Auseinandersetzungen. Wir beziehen uns solidarisch-kritisch auf eine lange Tradition verschiedener feministischer Auseinandersetzungen und Forderungen. Diese reicht von den Anfängen der bürgerlichen Frauenbewegung, über die feministische Ökonomiekritik der zweiten Frauenbewegung, bis hin zu jüngeren Ansätzen einer radikalen Dekonstruktion heteronormativen Arbeitsteilung.

www.feministische-oekonomiekritik.org

für eine detailliertere Beschreibung der Veranstaltungen read (mehr…)

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