Tag-Archiv für '(f)antifaschismus'

Veranstaltungstipp: „Anarchafeminismus in Russland“

Fr. 6.12.2013 im AZ Köln ab 19 Uhr.
Vortrag mit Diskussion und anschließend Kneipe.

Eine Verschärfung autoritärer Tendenzen und ein Rechtsruck in Russland lässt sich auch an der Stärkung des patriarchalen Drucks spüren. Die politische Landschaft im Lande kann Mensch sich kaum mehr vorstellen ohne immer dreistere und eindringlichere Versuche der Einschränkung der reproduktiven Rechte, ultrakonservativen Initiativen im Parlament, Angriffen auf LGBTI und Klerikalisierung. Nichtsdestotrotz existiert und wächst vielfältiger Widerstand dagegen, ein Teil davon ist die anarcha-feministische Bewegung. In Deutschland sind solche Initiativen, ausser vielleicht die berühmt gewordenen Pussy Riot, leider kaum bekannt. Die Deutsche Linke Szene bevorzugt die hypermaskuline Darstellungen von Antifas oder vielleicht Anarchisten „aus Osteuropa“ zu konsumieren. Aber klar die antiautoritäre linke und anarchistische Bewegung beschränkt sich nicht darauf. In der Veranstaltung werdet ihr die Möglichkeit kriegen die Informationen aus erster hand zu bekommen. Eine Anarchistin und Teilnehmerin unterschiedlicher
anarcha-feministischer Projekte aus Russland wird über die Bewegung und die Repression dagegen erzählen. Es wird auch Raum für Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion geben. Natürlich werden wir nach Möglichkeit für die Übersetzung in alle Sprachen sorgen, die ihr brauchen werdet.

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16.10. Feministisches Cafe: Frauen und Faschismus

Frauen als Antifeministinnen und Täterinnen in (Neo)-Nazistrukturen werden in diesem Café Mittelpunkt einer kritischen Analyse sein; und zwar jenseits eines (medialen) Dis-kurses, der Frauen als reine „Mitläuferinnen“ oder „Anhängsel“ darstellt.

19:30 im Referat
Universitätsstr. 16, 1. Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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Antifa Camp Dortmund

Das Antifacamp in Dortmund ist trotz Verbot voll im Gange, da auch wir es wichtig finden die (f)antifaschistischen Aktionen jetzt erst recht zu unterstützen. Wir wollen euch nicht nur die Veranstaltung am Freitag empfehlen, sondern haben für euch Veranstaltungen rausgesucht, die wir aus feministischer Perspektive besonders interessant finden:
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17.1.2012: Feministisches Cafe – Fantifa* (feministische Antifa-Gruppen)

Was hatte es mit dem Konzept aus den späten 80ern auf sich? Wieso brauchen wir auch heute wieder Fantifa*s und wie könnten diese aussehen?
Wir werden Auszüge aus diesem und diesem Buch lesen.
Hier und hier könnt ihr außerdem Interviews lesen, die in den 90ern mit Fantifa* Guppen gemacht wurden.

19:30 im Referat, Universitätsstr. 16
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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15.11. Feministisches Cafe: „Männerbündelei“

Hier wollen wir uns nicht nur über Burschenschaften informieren, sondern auch generell über männliche Hegemonie (einfacher gesagt über „Männerräume“) und deren Überwindung sprechen.

FrauenLesbenTrans*Intersex welcome!

19:30 im Referat
im AStA Gebäude, Universitätsstr. 16, 1. Stock

Hier gibt es einen Audio Vortrag über die Geschlechtlichkeit von Staat und Nation, und hier gibt es einen Vortrag von Jörg Kronauer zur Kritik des Verbindungswesens.

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2.11.: Vortrag zu Burschenschaften vom AStA

Wir möchten euch auf die folgende Veranstaltung hinweisen:

Rechte Burschen – Ein Überblick über Burschenschaften und andere Studentenverbindungen

Ein Vortrag von Jörg Kronauer, organisiert vom AStA der Uni Köln

Mittwoch, 2. November, 19 Uhr

Studiobühne (Probebühne), Universitätsstraße 16

In den 1970ern schien ihr Ende nahe. Studentenverbindungen (elitäre Traditionsvereine konservativer bis extrem rechter Prägung) gerieten durch den Modernisierungsschub an den Hochschulen gewaltig unter Druck.
Ihr altertümliches Gehabe, das sich in seltsamen Trink- und Feierriten, angeblich altdeutscher Kleidung und konservativen Handlungsweisen zeigt, schien den gesellschaftlichen Verhältnissen nicht mehr angemessen. Spätestens in den 1990ern hat sich diese Tendenz grundlegend verändert. Der strukturelle Konservatismus der Studentenverbindungen lässt sie angesichts des ungebrochenen Vormarsches reaktionärer Positionen in der deutschen Gesellschaft wieder zunehmend als attraktive Vereinigungen erscheinen. Elitendenken, Männerbündeleien, Unterordnungsbereitschaft, Militarismus, Akzeptanz von Hierarchien und Geschlechterstereotypen – das sind Verhaltensweisen, die in Studentenverbindungen erlernt und danach oft in gehobener Position praktiziert werden. Besonders bei Burschenschaften verbindet sich dieser Habitus mit engen Kontakten zur extremen Rechten.
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