Archiv der Kategorie 'Reproduktion'

02.02 Institutioneller Rassismus an der Hochschule

Wann: Donnerstag, 02.02.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Mit Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez

This paper discusses the positioning of Women and Gender Studies (WGS) and Gender Studies (GS) within the neoliberal university by focusing particularly on the dynamics of exclusion resulting from institutional racism and migration control policies in British and German universities. From this angle, the article first discusses the place ofWGS/GS within the neoliberal university. In a second step, it looks at critical race debates regarding universities as sites of hegemonic Whiteness in Germany and the UK. Following this, it discusses the institutional discriminatory effects of migration policies in universities‘ within a broader context. In a fourth step, it examines the affective economy of these policies. In this sense, the article explores the feeling of dispossession transmitted and impressed by migration control policies. It concludes with some thoughts on relating WGS/GS to the project of building the anti-racist university.

modieriert von Dr. Muriel González Athenas
AK race, gender, class in Forschung und Lehre

Die Soziologin Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez ist
Professorin für Allgemeine Soziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Romanistik in Frankfurt/Main, Lyon und Quito/Ecuador. Sie lehrte und arbeitete an den Universitäten von Manchester und Hamburg, sowie in den USA, Brasilien, Argentinien, Mexiko, Portugal, Schweden, Finnland, Österreich und der Schweiz.
Ihre Schwerpunkte liegen unter anderem im Bereich globaler Ungleichheiten und ihrer lokalen Ausprägung sowie der Anwendung einer postmarxistischen und dekolonialen Perspektive auf Migration, Arbeit und Kultur. Ihre Forschungsprojekte konnten zum Teil mit der Unterstützung der DFG, der British Academy, der EU und der Ford Foundation realisiert werden. Gutiérrez Rodríguez hat umfangreich publiziert.
Zurzeit hat sie zudem den Vorsitz der Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft Soziologie und ist Teil des internationalen Programmbeirates am Haus der Kulturen der Welt.

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender.
Eine Kooperation von GeStiK und dem Arbeitskreis race, class, gender in Forschung und Lehre.

Mehr zur Ringvorlesung findet ihr hier, bei GeStiK oder auf Facebook.

28.11.: WHO CARES? Krise sozialer Reproduktion

who cares flyer

28.11.13 // 18:30 // Allerweltshaus, Körnerstraße 77-79
Es wird eine Kinderbetreuung geben, falls ihr diese benötigt, bitte anmelden bei aflrk[ät]web.de
Eine Veranstaltung vom Autonomen FrauenLesbenReferat in Kooperation mit den Care Workern der IWW Köln

Krise der Reproduktion

Um für uns und andere zu sorgen, brauchen wir Zeit und Ressourcen aller Art. Dies ist grundlegend für die Verwirklichung unserer Bedürfnisse und Interessen – für ein gutes Leben. In einem
kapitalistischen System spielen menschliche Bedürfnisse jedoch nur insofern eine Rolle, als sie für die Herstellung einer flexiblen, kompetenten, leistungsstarken, gut einsetzbaren Arbeitskraft von Bedeutung sind. Sorgearbeit wird gering geschätzt und finanziell kaum unterstützt. (mehr…)

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18.06. Feministisches Café: Frauen und Krise II

In einem zweiten Café wollen wir den Blick auf die europäischen Proteste (Schwerpunkt Spanien) gegen “die Krise” richten: Wie beteiligen sich Frauen und Feministinnen an den Protesten, welche Forderungen und Schwerpunkte haben sie? Mit welchen Problemen sind sie konfrontiert, wie können wir vielleicht einen Austausch und Unterstützung organisieren?

Übersetzung:
Texto Coral: La voz que nos excluye. El androcentrismo en el 15-M
[Die Stimme die uns ausschließt. Der Androzentrismus im 15-M]
von Comisión Feminismos Sol, Madrid und Feministes Indignades,
Barcelona hier

19:30 im Referat
Universitätsstr. 16, erster Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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Unsere Antwort auf die Krise? Care Mob und Care Revolution!

---> Blockupy Frankfurt, 31.Mai/1. Juni
---> Zugtreffpunkt für die feministische Mobilisierung von Köln: 30. Mai, 14 Uhr, Köln HBF, Haupthalle
---> hier ein aktueller Artikel zu dem Thema von Andrea Trumann

Aufruf der unabhängigen feministische Mobilisierung
Kommt mit nach Frankfurt und demonstriert mit uns am 31.Mai/1.Juni gegen die herrschende Krisenpolitik!

Eine unabhängige feministische Mobilisierung

Wir wollen zu den Blockupy-Protesten in Frankfurt eine unabhängige feministische Mobilisierung auf die Beine stellen und suchen noch Gruppen, Frauen*, Personen, die sich uns anschließen und Lust haben mit uns gemeinsam, was zu überlegen und ihre Ideen/Forderung auf die Straße zu tragen, denn in den bisherigen Blockupy-Protesten der antikapitalistischen Bewegung, war uns die feministische Perspektive nicht präsent genug. Bisher sind wir einige vernetzte feministische Gruppen in Marburg, Köln und Berlin und hoffen noch weitere Feminist*innen & friends (gender offen) in vielen Städten/Regionen zu erreichen, um gemeinsam mit euch unsere Themen, unsere Kreativität und Wut auszudrücken. (mehr…)

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21.05. Feministisches Café: Frauen und Krise I

Krise im Kapitalismus: Eine Aktivistin erzählt, was Frauen und Geschlechterverhältnisse mit der aktuellen Wirtschaftskrise zu tun haben. Weiter wollen wir uns austauschen zum Stand der unabhängigen feministischen Mobilisierung zu Blockupy (Aktionstage in Frankfurt 31.Mai/1.Juni).

---> hier noch ein aktueller Artikel von Andrea Trumann zu dem Thema

!ACHTUNG! Findet im Raum C statt, Universitätsstr. 16a, Eingang Studiobühne, Treppe links hoch, erster Raum rechts!
19:30
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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9.3.: Raise your Voice! Demo in Münster

Raise your voice! Your Body your choice!
Feministische Demonstration für ein selbstbestimmtes Leben, eine herrschaftsfreie Gesellschaft und gegen fundamentalistische Christ*innen!
---> 9.3., 11h, Bremer Platz, Münster
---> Zugtreffpunkt Köln: 9 Uhr pünktlich in der Haupthalle am Deutzer Bahnhof

Aufruf:

Wie be­reits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, soll auch in die­sem Jahr (Datum/März) der von „Eu­ro­Pro­Li­fe“ or­ga­ni­sier­te Ge­bets­zug „1000 Kreu­ze für das Leben“ in Müns­ter statt­fin­den. Dabei ver­sam­meln sich Ab­trei­bungs­geg­ner*innen1 un­ter­schied­li­cher po­li­ti­scher und welt­an­schau­li­cher Aus­rich­tung, um mit­samt ihren Kreu­zen ein se­xis­ti­sches, ho­mo­pho­bes und frau­en*feind­li­ches Welt­bild auf die Stra­ße zu tra­gen und Frau­en ihr Recht auf Selbst­stim­mung ab­zu­spre­chen.
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25.7.: Die Dyade Mutterkind

---> Workshop auf dem Camp „Wer lebt mit wem, warum und wie“
---> 15h -17:30
Mit der Industrialisierung im 18. Jahrhundert, ist mit der Herausbildung der Geschlechterrollen und damit vor allem mit Mutterschaft auch die Kindheit entstanden. In diesem Workshop möchten wir euch einen historischen Überblick über die Entstehung der Dyade Mutterkind geben, mit euch erarbeiten, was das mit unserem heutigen Umgang mit Elternschaft und „Kindern“ zu tun hat und wie wir damit umgehen können.

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19.6. Feministisches Café: Die Erfindung der Kindheit

Wie hat sich das Aufziehen von Kindern seit der Industrialisierung verändert und damit auch die Mutterbilder? Welches Potential haben Feministinnen der 2. Welle in der Mutterschaft gesehen und was hat das mit Arbeit und dem Kapitalismus zu tun? Inwiefern ist es eine freie Entscheidung Kinder zu bekommen in einer Zeit, in der es Verhütungsmittel gibt und Abtreibungen möglich sind (sofern frau diese Möglichkeiten nutzen kann)?
---> fuckermothers: feministische Perspektiven auf Mutterschaft

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20.12. Feministisches Cafe: Geschlecht

Die Aufspaltung in biologisches (sex) und gesellschaftliches (gender) Geschlecht zielt einerseits auf Gesellschaftskritik, andererseits manifestiert sie aber die „Natürlichkeit“ einer binären Geschlechterordnung. Warum auch „sex“ konstruiert ist und auch aus biologischer Sichtweise nicht von eindeutig männlich* oder weiblichen* Körpermerkmalen gesprochen werden kann – darüber wollen wir uns informieren und diskutieren.

19:30 im Referat, Universitätsstr.16, erster Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

Hier gibts ein Buch, hier und hier Artikel und hier gibts einen Film zum Thema Intersex.

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