Archiv der Kategorie 'Rassismuskritik'

Nationalisierung InterdepenDenken

Wann: Donnerstag, 10. 11.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Nationalisierung interdepenDenken. Das eurozentrische Konzept Nation als Ansatzpunkt der Analyse komplexer Wirkungsweisen von Vor-Konzeptualisierung ist ein Plädoyer für die Zentralsetzung von ‚Nation‘ als eigener Kategorie.

Im Intersektional-feministischen ForschungsHandeln anlysiert Adetoun Küppers-Adebisi einen cross-kulturellen, diskursiven Paradigmenwechsel für den Textsprache privilegierenden, deutschen Kontext, interdepenDenkt die Wirkmächtigkeit dieser komplexen Kategorie, enttarnt unzureichend hinterfragte Vorkonzeptualisierungen und definiert privilegierende Ausschlusseffekte.

moderiert von GeStiK

Adetoun Küppers-Adebisi

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender.
Eine Kooperation von GeStiK und dem Arbeitskreis race, class, gender in Forschung und Lehre.

Mehr zur Ringvorlesung findet ihr hier oder auf Facebook.

„Ras(s)terungen“ Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender WiSe 16/17 Uni Köln

Donnerstags 16-17.30h Hörsaal H 113 im IBW Gebäude (211)

Bereits in den letzten beiden Semestern befassten sich die GeStiK Ringvorlesungen mit Fragen von Gewalt, Diskriminierung, Ausgrenzung und Marginalisierung. In Kooperation mit dem Arbeitskreis race, gender, class in Forschung und Lehre widmet sich die Veranstaltung in diesem Semester dezidiert mit dem Konnex von Kolonialismus/Rassismus und Sexismus/Heteronormativität. In den Blick geraten sollen dabei nicht nur die Problematisierung von Wissens(chafts)diskursen und – verständnissen, sondern auch die Frage der Repräsentation eine zentrale postkoloniale Frage. Neben einer Einführung in einerseits postkoloniale und rassismuskritische Theorien sowie andererseits die Verflechtung von „Rasse“ mit Geschlecht und Heteronormativität soll auch auf die Marginalisierung der Rolle von Schwarzen Akteurinnen/Akteurinnen of Color in sozialen Bewegungen und im Wissenschaftsbetrieb aufmerksam gemacht werden. (mehr…)

Feministisches Café: Entfernte Verbindungen 17.12. 19:30 Uhr

Wel­che Po­si­ti­on haben jü­di­sche Fe­mi­nis­tin­nen in der deut­schen Frau­en­be­we­gung? Wo gibt es Ver­bin­dun­gen z.B. mit Peop­le of Color? Wo wer­den Aus­gren­zungs­er­fah­run­gen ge­macht? Wie könn­te ein Um­gang mit Am­bi­va­len­zen aus­se­hen?

19:30 im Re­fe­rat
Uni­ver­si­täts­str. 16, 1. Stock
Frau­en­Les­ben­Trans*In­ter­* wel­co­me

—> Die Idee des Feministischen Cafes ist, eine offene, gemütliche Plattform zum Austausch und zur Diskussion
über diverse feministische Themen für Anfängerinnen und Fortgeschrittene zu bieten. Komm gerne dazu!

Sexarbeit revisited

Da aktuell wieder viel über Sexarbeit debattiert wird, möchten wir euch unsere Position zu dem Thema nicht vorenthalten. Hier findet ihr ein mit uns geführtes Interview, das 2011 in dem Buch „Darum Feminismus! Diskussionen und Praxen“ im Unrast Verlag erschienen ist. Hier findet ihr auch eine spanische Übersetzung (danke an das Coloctivo Mantys in Madrid).

Außerdem könnt ihr hier die Aufnahmen der Beiträge von Hydra e.V., Agisra e.V. und dem Straßenstrichprojekt Geestemünderstraße in Köln während unseres Wochenendworkshops Sex for Sale: Sexarbeit – ein Beruf wie jeder andere? am 25. und 26. Juni 2011 hören oder runterladen.

Die Readerin, die wir für den obigen Workshop bereit gestellt hatten, findet ihr hier.

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Offener Brief an die taz / Stellungnahme der ISD

…zum mit unterschreiben bis zum 30.5. seht hier.

Offener Brief an die taz / Stellungnahme der ISD

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V. verurteilt zutiefst die Reaktion der taz-Redaktion auf die Ereignisse, die sich rund um die Diskussionsrunde “Meine Damen und Herren, liebe N-Wörter und Innen” auf dem taz.lab 2013 zugetragen haben.

Die Veranstaltung vom Samstag, 20.04.13 endete aufgrund des respektlosen Verhaltens des Moderators und taz-Journalisten Deniz Yücel in einem Eklat. Dies war jedoch nur der Auftakt einer Reihe von Verfehlungen, die sich die Organisator_innen des taz.labs 2013 sowie die Chefredaktion der taz seitdem geleistet haben. (mehr…)

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16.04. FLTI of Color: Euer Schweigen schützt euch nicht!

In diesem Café möchten wir ausschließlich mit FLTI*s, die in Deutschland negativ von Rassismus betroffen sind, in das Buch “Euer Schweigen schützt Euch nicht: Audre Lorde und die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland” hinein lesen. Dieses Café wird organisiert von der “AG Women of Color” des Autonomen FrauenLesben Referates.

19:30 im Referat
Universitätsstraße 16, 1. Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex of Color welcome!

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10.3: Refugee Revolution Bus Tour – Stop in Köln

* Refugee Revolution Bus Tour – in Cologne 10th of March! *

+++aktuelle Pressemitteilung über die Vorfälle in Köln +++

17:30 Hrs.: DEMONSTRATION in support of refugee protests – Bahnhofsvorplatz Hauptbahnhof

20:00 Hrs.: WORKSHOP – Allerweltshaus Köln (Körnerstraße 77-79)

KONVOI: accompany the bustour with your own car to the next city. best with free seats for refugees who want to join the tour.

Facebook Event

Aus dem Aufruf:

Following a long tradition of refugee struggles against the violation of our human rights, we set up the Refugee Protestcamp at Oranienplatz, Berlin on the 6th of October. It‘s there, we are keeping our resistance on the streets since one year and we are still keeping our struggle on the streets and we will stay until our demands are met! (mehr…)

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15.1. Feministisches Café: White Awareness – People of Color Empowerment

In diesem Café möchten wir vom Austausch zwischen unseren beiden AGs erzählen, die in weiße und People of Color unterteilt sind.

---> 19:30 im Referat, Universitätsstr. 16, 1. Stock
---> FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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Homestory Deutschland

Wir möchten euch auf eine super Ausstellung mit Begleitprogramm aufmerksam machen, die noch bis zum 25.11. in der Alten Feuerwache zu sehen ist:

›Homestory Deutschland‹ ist ein kollektives Selbstporträt. Es greift afrikanische, afrikanisch amerikanische und Schwarze deutsche Erinnerungstraditionen auf, in denen der mündlichen und schriftlichen Weitergabe von gelebter Erfahrung eine maßgebliche Rolle zukommt. Schwarze Perspektiven und Reflexionen, Beiträge und Verdienste erfahren dabei als Quelle eines vielstimmigen und gemeinschaftlichen Wissens eine besondere Würdigung. Mit der Zusammenschau von siebenundzwanzig visuell aufbereiteten Biografien Schwarzer Männer und Frauen aus drei Jahrhunderten lässt sich einerseits exemplarisch erhellen, in welcher Weise sich gesellschaftliche und damit systemische Rahmenbedingungen in einzelne Lebensgeschichten einschreiben und diese formen und prägen. Andererseits wird es möglich, individuelle Verhandlungen und Entscheidungsfähigkeiten nachzuvollziehen und den ihnen innewohnenden aktiven und bewussten Gestaltungswillen hervortreten zu lassen, der die stete und oftmals mühsame Auseinandersetzung mit der weißen Mehrheitsgesellschaft eindrucksvoll bezeugt.

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19. 7. Sexarbeit und Migration

---> Tagesworkshop auf dem No Border Camp
---> Der Workshop ist in 3 Teile gegliedert. Wir empfehlen euch, an allen drei teilzunehmen, die Teile können aber auch einzeln besucht werden.
---> Beginn: 10 Uhr
---> Hören wir von Sexarbeit, ist meist die Rede von Zwangsprostitution und Menschenhandel. Die Vermischung dieser Diskurse erzeugt ein politisches Klima, das die Verhinderung von Arbeitsmigration durchsetzbarer macht. Wie hängen Sexarbeit und Migration eigentlich zusammen und was hat das Ganze mit dem Kapitalismus zu tun? Was meinen die Prostituiertenverbände wie hydra e.V. damit, wenn sie sagen, dass es so etwas wie Zwangsprostitution nicht gibt?

Der feministische Diskurs ist sich in Sachen Sexarbeit alles andere als einig und lässt viele Fragen stehen: Ist käuflicher Sex per se anti emanzipatorisch? Ist jede Sexarbeit von Zwangsverhältnissen bestimmt? Sollten wir solidarisch mit Sexarbeiter_innen sein? Kann Sexarbeit eine Form von Empowerment sein?

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