Archiv der Kategorie 'Feministisches Café'

15.5.: Feministisches Cafe – Sexarbeit und Migration

Hören wir von Sexarbeit, ist meist die Rede von Zwangsprostitution und Menschenhandel. Die Vermischung dieser Diskurse erzeugt ein politisches Klima, das die Verhinderung von Arbeitsmigration durchsetzbarer macht. Wie hängen Sexarbeit und Migration eigentlich zusammen und was hat das Ganze mit dem Kapitalismus zu tun? Was meinen die Prostituiertenverbände wie hydra e.V. damit, wenn sie sagen, dass es so etwas wie Zwangsprostitution nicht gibt?

---> Links: siehe Theorie Seite -> Texte von anderen -> Reader*in zu Sexarbeit

19:30 im Referat
Universitätsstr. 16, 1.Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

17.4. Feministisches Café: Frauenhäuser

In diesem Café wollen wir einen Blick auf die (Geschichte der) Frauenhäuser werfen. Was haben sie mit der Frauenbewegung zu tun? Warum brauchen wir sie? Was unterscheidet autonome und nichtautonome Frauenhäuser? Und wie sieht’s mit der jetzigen Situation der Frauenhäuser in Köln aus?

19:30 im Referat
Universitätsstr. 16, 1.Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

17.1.2012: Feministisches Cafe – Fantifa* (feministische Antifa-Gruppen)

Was hatte es mit dem Konzept aus den späten 80ern auf sich? Wieso brauchen wir auch heute wieder Fantifa*s und wie könnten diese aussehen?
Wir werden Auszüge aus diesem und diesem Buch lesen.
Hier und hier könnt ihr außerdem Interviews lesen, die in den 90ern mit Fantifa* Guppen gemacht wurden.

19:30 im Referat, Universitätsstr. 16
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

20.12. Feministisches Cafe: Geschlecht

Die Aufspaltung in biologisches (sex) und gesellschaftliches (gender) Geschlecht zielt einerseits auf Gesellschaftskritik, andererseits manifestiert sie aber die „Natürlichkeit“ einer binären Geschlechterordnung. Warum auch „sex“ konstruiert ist und auch aus biologischer Sichtweise nicht von eindeutig männlich* oder weiblichen* Körpermerkmalen gesprochen werden kann – darüber wollen wir uns informieren und diskutieren.

19:30 im Referat, Universitätsstr.16, erster Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

Hier gibts ein Buch, hier und hier Artikel und hier gibts einen Film zum Thema Intersex.

15.11. Feministisches Cafe: „Männerbündelei“

Hier wollen wir uns nicht nur über Burschenschaften informieren, sondern auch generell über männliche Hegemonie (einfacher gesagt über „Männerräume“) und deren Überwindung sprechen.

FrauenLesbenTrans*Intersex welcome!

19:30 im Referat
im AStA Gebäude, Universitätsstr. 16, 1. Stock

Hier gibt es einen Audio Vortrag über die Geschlechtlichkeit von Staat und Nation, und hier gibt es einen Vortrag von Jörg Kronauer zur Kritik des Verbindungswesens.

18.10. Feministisches Cafe: Trans*

Oftmals werden Trans*menschen bloß als T* angestellt in die Einladungen mit einbezogen, so gibt es FrauenLesbenTrans* Partys, FLT* Bereiche etc. Dabei werden alle Trans*Menschen in einen Topf geworfen und nicht klar gemacht, auf welche sich bezogen wird. Als separatistischer Frauenraum ist der Umgang mit dem T* eine Herausforderung. Heute wollen wir uns darüber Gedanken machen, auf welches T* wir uns in welchem Konext beziehen wollen und wie dies ausgedrückt werden kann.

19:30 h im Referat, Universitätsstr. 16, 1. Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

19. 7. Inhalte Café: Street Harassment – Belästigung auf der Straße

Jede als Frau oder Trans* wahrgenommene Person hat Erfahrungen mit Belästigung in der Öffentlichkeit: Pfiffe, Grabschen, Anlabern, Glotzen, Verfolgen1. Inwiefern bewirken diese Erfahrungen, die oft als „normal“ hingenommen und nicht hinterfragt, geschweige denn gekontert werden, dass sich Frauen im öffentlichen Raum nicht sicher fühlen und wie können wir uns dagegen wehren?
Auf streetharassment.wordpress.com, stopstreetharassment.com sowie auf dortmund.ihollaback.org sammeln Frauen und solidarische Männer Informationen über öffentliche Belästigung und zu Gegenstrategien; am 20. März dieses Jahres trafen sich Aktivist_innen zum ersten Internationalen Anti-Street Harassment-Tag.

  1. Was ist mit z.B. rassistischen/homophoben Übergriffen auf männlich wahrgenommene Personen? Ist das was anderes? Auch das wollen wir diskutieren.

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21.6. Inhalte Café: Sexarbeit

Der feministische Diskurs ist sich in Sachen Sexarbeit alles andere als einig und lässt viele Fragen stehen: Ist käuflicher Sex per se anti emanzipatorisch? Ist jede Sexarbeit von Zwangsverhältnissen bestimmt? Sollten wir solidarisch mit Sexarbeiter_innen sein? Kann Sexarbeit eine Form von Empowerment sein oder ist diese Frage nicht eher zynisch angesichts der Betroffenen von Zwangsprostitution?
Diesen und weiteren Fragen, die uns einfallen, wollen wir nachgehen. Zum Input schauen wir einen oder zwei Filme.

Hier, hier, hier, hier, hier und hier findet ihr Artikel aus der Zeitung „Direkte Aktion“ zu dem Thema. Hier gibt es einen Artikel aus der Jungle World zu der aktuellen Diskussion in Schweden.

19:30 im Referat, AStA Gebäude, Universitätsstr. 16, 1. Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

17.5.: Inhalte Café

Haare – ein Symbol der Schönheit der Frauen. Behaarung – eine Schande?

Warum werden Frauen mit Bärten, Achselhaaren oder Beinhaaren gefragt, ob sie Frauen oder Männer sind? Wie kann es sein, dass der Mythos über den Zusammenhang von Weiblichkeit und Behaarung weiterexistiert, obwohl medizinisch kein Zusammenhang besteht zwischen der Körperbehaarung und den weiblichen Sexualhormonen?
In patriarchalen Gesellschaften besteht und bestand eine negative Einstellung zum Frauenhaar. Heutzutage ist es vollkommen selbstverständlich, sich als Frau Achsel-, Bein- und Schamhaare zu entfernen, alles andere gilt als hässlich und ungepflegt. Was machen diese Schönheitsnormen mit unserem Körpergefühl, wenn jedes aus Versehen stehen gebliebene Härchen Grund zum Schämen ist? Die Feministinnen der 2. Frauenbewegung versuchten dieser Norm entgegenzuwirken, indem sie eine neue Norm der unrasierten und damit emanzipierten Frau etablierten. Inwiefern ist die Weigerung der Haarentfernung heute noch oder wieder subversiv?
Der Mythos Haare hat uns fest im Zopf, lasst ihn uns lösen und uns von der Scham des Haares, ob auf dem Kopf, unter den Achseln oder ihm Gesicht, ob wir es nun wachsen lassen oder entfernen.

Hier kommt ihr zu einem Text zu Haaren im Mädchenblog.

Inhalte Café am 19.4.: (Kritik an) Liebe und romantische(r) Zweierbeziehung

---> 19:30 im Referat, Universitätsstr. 16, 1. Stock
---> FrauenLesbenTrans*Intersex welcome
„Pärchen verpisst euch, keiner vermisst euch“ sangen die Lassy Singers einst.
Die „erfüllte Liebe“, so Hollywood, Brigitte und die Mainstreamgesellschaft, ist DIE Bedingung für das gelungene Leben. Verliebt sein und mit jemand zusammen sein wird weiterhin als selbstverständliches Maxime genommen, aus dem scheinbar selbstverständliche Konsequenzen erwachsen: Monogamie, alles teilen, Sex haben, Eifersucht, Freunde vergessen. Die romantische Liebe ist aber ganz und gar nicht Natur, sondern ein Konstrukt der Moderne. Inwiefern schränken wir uns und andere mit und in ihr ein und entfernen uns damit weiter vom guten Leben? Welche geschlechtsspezifischen Dimensionen hat dieses Konstrukt und inwiefern gibt es „Frauen“ eine benachteiligte Position? Stabilisiert die romantische Zweierbeziehung per se die kapitalistisch verfasste Gesellschaftsordnung? Und auch: Was ist Gutes dran an der Liebe?

Viele gute Texte dazu findet ihr hier. Wenn ihr lieber was hören wollt, hier gibt es einen Vortrag.