Hinter den politischen Kunstperformances steckt das Kollektiv „Pussy Riot“, das sich nach eigenen Angaben formierte, als Putin und Medvedjev ihre längst allgemein bekannte Ämterrochade offiziell machten. Außerdem wollten sie die musikalischen Subkultur Punk in Russland um emanzipatorische Ansätze erweitern und feministische, queere, ökologische, anti-nationalistische und anti-staatliche Diskurse etablieren. Die Aktivist_innen treten unerwartet, anonym und zahlreich auf. Sie haben keine Namen. Sie sind Feminist*innen, Umweltschützer*innen oder andere emanzipatorische Aktivist*innen.
4 Tage lang tolle Filme in Dortmund und Köln, in denen Frauen mal mehr als nur die Schlumpfinen-Rolle einnehmen und auch mal den Bechdel-Test bestehen! Yay!
Das togetherfest ist ein gesamtemanzipatorischer Festigress (Festival und Kongress) in Düsseldorf. Thematische Schwerpunkte werden Queer/Feminismus, Gendertheorie, Antisexismus, Antihomophobie, Antitransphobie und Intersektionalität sein. Der Festigress versteht sich auch als antirassistische Veranstaltung, daher werden wir rassistische Ideologien nicht tolerieren! (mehr…)
Wir gehen in die Semesterferien! Im Februar und März gibt es kein Feministisches Café. Dafür freuen wir uns, wenn ihr uns im April wieder besucht. Andere feministische Termine in den Ferien könnt ihr dem Googlekalender rechts von diesem Eintrag entnehmen.
Am Abend des 25. November 2011 organisiert das Bündnis autonomer Frauenprojekte „Lila in Köln“ zum vierten Mal in Folge einen Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Seit 1976 werden weltweit unter dem Motto „Wir fordern die Nacht zurück / Reclaim the night / Take back the night!“ ähnliche Märsche von Frauen und Mädchen durchgeführt; sie fordern das Recht, sich in ihrer Stadt am Tag und in der Nacht frei bewegen zu können, ohne Angst haben zu müssen, sexuell belästigt oder vergewaltigt zu werden. Natürlich geht es dabei nicht nur um Gewalt im öffentlichen Raum, sondern auch um die zahlenmäßig viel häufigeren Übergriffe im sozialen Nahbereich.
Los geht`s um 18.30 Uhr am Eigelstein (Sammeln ab 18 Uhr). Quer durch die Stadt wird bis zum Zülpicher Platz marschiert, wo es gegen 20 Uhr eine Abschlusskundgebung (hier sind auch Männer Willkommen) geben wird.
ALLE FRAUEN UND MÄDCHEN SIND HERZLICH EINGELADEN, SICH ZU BETEILIGEN.
Wir möchten euch auf die folgende Veranstaltung hinweisen:
Rechte Burschen – Ein Überblick über Burschenschaften und andere Studentenverbindungen
Ein Vortrag von Jörg Kronauer, organisiert vom AStA der Uni Köln
Mittwoch, 2. November, 19 Uhr
Studiobühne (Probebühne), Universitätsstraße 16
In den 1970ern schien ihr Ende nahe. Studentenverbindungen (elitäre Traditionsvereine konservativer bis extrem rechter Prägung) gerieten durch den Modernisierungsschub an den Hochschulen gewaltig unter Druck.
Ihr altertümliches Gehabe, das sich in seltsamen Trink- und Feierriten, angeblich altdeutscher Kleidung und konservativen Handlungsweisen zeigt, schien den gesellschaftlichen Verhältnissen nicht mehr angemessen. Spätestens in den 1990ern hat sich diese Tendenz grundlegend verändert. Der strukturelle Konservatismus der Studentenverbindungen lässt sie angesichts des ungebrochenen Vormarsches reaktionärer Positionen in der deutschen Gesellschaft wieder zunehmend als attraktive Vereinigungen erscheinen. Elitendenken, Männerbündeleien, Unterordnungsbereitschaft, Militarismus, Akzeptanz von Hierarchien und Geschlechterstereotypen – das sind Verhaltensweisen, die in Studentenverbindungen erlernt und danach oft in gehobener Position praktiziert werden. Besonders bei Burschenschaften verbindet sich dieser Habitus mit engen Kontakten zur extremen Rechten. weiterlesen
Affront (Hg.) Darum Feminismus!
Diskussionen und Praxen
---> mit u.a. einem Interview mit uns zu Sexarbeit
ISBN: 978-3-89771-303-1
Ausstattung: br., ca. 300 Seiten
Preis: ca. 18 Euro
Erscheint voraussichtlich November 2011
Bestandsaufnahme und Perspektiven des radikalen Feminismus´
Die Texte wollen „Basics“ feministischer Theorie und Praxis näher bringen. Es geht darum, verschiedene (links)radikale feministische Ansätze zusammen zu denken und diese Überlegungen auf Themenbereiche linker Politik anzuwenden: Wo ist eigentlich ist der Ausgangspunkt unserer Kämpfe? Wie sehen feministische Perspektiven auf Freiraumpolitik aus? Wie auf Antimilitarismus, Rassismuskritik, Antifaschismus und Antikapitalismus? Wie war das mit der Definitionsmacht und was genau ist konsensualer Sex? Und diese Fragen sind noch lange nicht alle.
Am 22. September wird Joseph Aloisius Ratzinger Berlin besuchen. Das verdiente an sich keine große Aufmerksamkeit, wenn er nicht von vielen hundert Millionen Verblendeter als „Benedictus PP. XVI“, als Stellvertreter eines übermenschlichen Wesens auf der Erde, angesehen und verehrt würde. Was sich anhört wie ein UFO-Kult, ist im Falle der Katholischen Kirche leider traurige Realität. weiterlesen
Ladys of all gender! Von wegen Sommerloch! Die kommenden Wochenenden sind voller Action! Kommt vorbei und verpasst nicht die Planung der queerfeministischen Weltrevolution!