Archiv der Kategorie 'Antifeminismus und Maskulismus'

08.12 LesMigraS: Strategien gegen Mehrfachdiskriminierungen

Wann: Donnerstag, 08.12.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Die Erfahrungen von Gewalt und Diskriminierung gehören zum Alltag von vielen marginalisierten Gruppen in Deutschland, wie älteren Menschen, Frauen, lesbischen, schwulen und trans* Frauen und Männern, Menschen, die Behinderungen erleben bzw. Rassismuserfahrungen ausgesetzt sind, Menschen mit chronischen Erkrankungen, obdachlosen Menschen. Diese Erfahrungen von Rassismen, Sexismen, Homophobie, Alters-Feindlichkeiten, Klassismen, Behinderungen u.a. wirken in einer komplexen, verflochtenen bzw. verschmolzenen Art und Weise zusammen. Auch wenn Mehrfachdiskriminierungen (intersektionale Diskriminierung) in der Forschung und Wissenschaft hin und wieder thematisiert werden, bekommt dieses Thema kaum ernsthafte Aufmerksamkeit. In dem Vortrag werden wir uns mit Saideh Saadat-Lendle von LesMigraS, anhand von Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von Lesben, Schwulen und Bisexuelle Frauen, Männern und Trans*Menschen, die Rassismus erleben, dem Thema Mehrfachdiskriminierung widmen und dabei einen kritischen Blick auf den üblichen Umgang von Öffentlichkeit und Wissenschaft werfen.

modieriert von Dr. Muriel González Athenas
AK race, gender, class in Forschung und Lehre
mit: Saideh Saadat-Lendle von LesMigraS

Saideh Saadat- Lendle ist Dip. Psychologin, Gründerin und Leiterin des Antidiskriminierungs- und
Antigewaltbereichs der Lesbenberatung Berlin e.V. – LesMigraS,
Freiberufliche Dozentin zu den Schwerpunkten:
Mehrfachdiskriminierung, Rassismus, Geschlecht/Gender, lesbische/schwule/queere
Lebensweisen, interkulturelle Kompetenzen, Sprache und Diskriminierung, sowie queere Geflüchtete

LesMigras

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender.
Eine Kooperation von GeStiK und dem Arbeitskreis race, class, gender in Forschung und Lehre.

Mehr zur Ringvorlesung findet ihr hier oder auf Facebook.

Männerkongress unmöglich machen! – Maskulinisten demaskieren!

--->15.9., ab 14 Uhr @ Zakk (Düsseldorf): No Männerkongress
(pro)feministische Veranstaltung mit Vortrag zur „Männerrechtsbewegung“ und Diskussion, Film, Transpis malen und Konzert von Herrmann Herman und Krikela
--->21.9. 12Uhr (pünktlich) @ Uni Mensa Düsseldorf: Proteste gegen den Männerkongress
--->Details unter nomaennerkongress.blogsport.eu

Aufruf:
Unter dem Titel: „Scheiden tut weh – Elterliche Trennung aus Sicht der Väter und Kinder“ findet vom 21. bis 22. September wie schon 2010 ein Männerkongress an der Universität Düsseldorf statt.

Da dieser Kongress reaktionären, homophoben, und antifeministischen Positionen und Personen, wie z.B. Gerhard Amendt und Eckhard Kuhla, ein Forum bietet, rufen wir hiermit dazu auf, am 21.9. sich den Protesten anzuschließen. Außerdem wird es eine Gegenveranstaltung am 15.9. im ZAKK geben. Um diesen Aufruf zu unterstützen/ unterschreiben, schreibt uns eine Email.

Wir können nicht tolerieren, dass unter dem Deckmantel des Mitgefühls gegenüber Kindern Protagonisten der antifeministischen „Männerrechtsbewegung“ eine Plattform geboten wird. Es geht uns nicht darum zu kritisieren, dass sich ein Kongress in der Hauptsache mit der Rolle von Vätern und Kindern bei Scheidungen befasst.

Doch im Gegensatz zur profeministischen kritischen Männerforschung, welche in Ergänzung zur Frauenbewegung auch männliche Rollenbilder und Privilegien hinterfragen und abbauen will, versteht sich die „Männerrechtsbewegung“ als explizit antifeministisch und versucht Privilegien von Männern wiederherzustellen und/oder zu stärken. (mehr…)

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15.11. Feministisches Cafe: „Männerbündelei“

Hier wollen wir uns nicht nur über Burschenschaften informieren, sondern auch generell über männliche Hegemonie (einfacher gesagt über „Männerräume“) und deren Überwindung sprechen.

FrauenLesbenTrans*Intersex welcome!

19:30 im Referat
im AStA Gebäude, Universitätsstr. 16, 1. Stock

Hier gibt es einen Audio Vortrag über die Geschlechtlichkeit von Staat und Nation, und hier gibt es einen Vortrag von Jörg Kronauer zur Kritik des Verbindungswesens.

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