26.01 Generation ADEFRA – 30 Jahre Schwarzer Feminismus

Wann: Donnerstag, 26.01.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

ADEFRA Ein Dreistimmiges Gespräch zwischen Maureen Maisha Auma, Geschlechterforscherin, Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies), aktiv bei Generation Adefra seit 1993, Katja Kinder, Erziehungswissenschaftlerin, diversitätsorientierte und diskriminierungskritische Beraterin, Gründungsfrau von Adefra und Peggy Piesche, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Mitbegründerin von BEST (Black European Studies), aktiv bei Generation Adefra seit 1990.

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Der Aktivismus von Schwarzen Akteurinnen in Deutschland war zentral für die Existenz und die Formierung der Schwarzen Bewegung. Vor allem Schwarze lesbische Aktivistinnen der 1980er Jahre waren Motor für die Formulierung eines Schwarzen feministischen Standpunktes in Deutschland, und darüber hinaus Impuls- und Strukturgeberinnen für die Entstehung einer organisierten Schwarzen Gemeinschaft. Die Wissensproduktion über ›Schwarzsein in Deutschland‹ sowie zu >Black Europe< ist nachhaltig geprägt von den Visionen, Begegnungen, dem Austausch und den kritischen Reflexionen Schwarzer Aktivistinnen. Die Generation Adefra begann Mitte der 1980er Jahre. Eine Gruppe Schwarzer Akteurinnen wurde durch die Arbeiten und Aufenthalte der karibisch-amerikanisch, feministische Theoretikerin, Lyrikerin und Aktivistin Audre Lorde in Berlin zusammengebracht.
Dieser transnationale Austausch wirkte als einen entscheidenden Faktor, in der Inspiration zu Gründung der Initiative Adefra – Schwarze Frauen in Deutschland. 30 Jahre nach der Begründung dieses Zusammenschlusses diskutieren drei Generation Adefra Aktivistinnen über die Komplexität der Aufgabe, Schwarze weibliche Subjekte in Deutschland mit ihren zum Teil sehr unterschiedlich entwickelten Lebensinteressen nicht nur zusammenzubringen, sondern auch auf Dauer zusammenzuhalten.

moderiert von Pamela Twinwaah Amponsah
AF*LR Köln / AK race, gender, class in Forschung und Lehre
und Rebecca Miriam Brückmann
Abteilung für Nordamerikanische Geschichte des Historischen Instituts Universität zu Köln

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender.
Eine Kooperation von GeStiK und dem Arbeitskreis race, class, gender in Forschung und Lehre.

Mehr zur Ringvorlesung findet ihr hier, bei GeStiK oder auf Facebook.


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