Archiv für November 2012

WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK – Reclaim the night! Geceleri geri istiyoruz! Nous réclamons les nuits pour nous!

Samstag auf die Straße gehen! Zur Demo von Lila in Köln.

So heißt die Parole – in Anlehnung an die Protestmärsche, die seit 1976 weltweit von Frauen durchgeführt werden. Der erste Marsch in Deutschland fand 1977 statt. Frauen und Mädchen ziehen zur Abend- oder Nachtzeit laut und bunt durch die Straßen und fordern das Recht, sich in ihrer Stadt am Tag und in der Nacht frei bewegen zu können, ohne Angst haben zu müssen, sexuell belästigt oder vergewaltigt zu werden.

(Sammeln ab 17.30 Uhr) Start: 18 Uhr an der Eigelsteintorburg.
Abschlussveranstaltung gegen 19.30 Uhr am Zülpicher Platz.

Frauen und Mädchen aus Köln & Umgebung sind dazu aufgerufen, sich phantasievoll und bunt, einzeln oder in Gruppen an diesem Marsch zu beteiligen.
Männer sind herzlich eingeladen, zur Abschlussveranstaltung dazu zu kommen.

Hier weitere Infos.

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20.11. Feministisches Café: Nerdin gesucht

Tor,Thunderbird, TruCrypt, Pidgen… Was hat es damit auf sich? Wie kommuniziere ich verschlüsselt? Wie kann ich meinen Laptop sichern? All diese Fragen werden oft von Männern* beantwortet. Das können wir selber! Zu diesem Café sind alle FrauenLesbenTrans* eingeladen, die sich Wissen aneignen oder/und weitergeben wollen.

Bitte bringt leere und leistungsfähige USB Sticks, eure Laptops und, falls vorhanden, Internetsticks mit!

---> 19:30 h im Referat
---> offen für FrauenLesbenTrans*Intersex

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Homestory Deutschland

Wir möchten euch auf eine super Ausstellung mit Begleitprogramm aufmerksam machen, die noch bis zum 25.11. in der Alten Feuerwache zu sehen ist:

›Homestory Deutschland‹ ist ein kollektives Selbstporträt. Es greift afrikanische, afrikanisch amerikanische und Schwarze deutsche Erinnerungstraditionen auf, in denen der mündlichen und schriftlichen Weitergabe von gelebter Erfahrung eine maßgebliche Rolle zukommt. Schwarze Perspektiven und Reflexionen, Beiträge und Verdienste erfahren dabei als Quelle eines vielstimmigen und gemeinschaftlichen Wissens eine besondere Würdigung. Mit der Zusammenschau von siebenundzwanzig visuell aufbereiteten Biografien Schwarzer Männer und Frauen aus drei Jahrhunderten lässt sich einerseits exemplarisch erhellen, in welcher Weise sich gesellschaftliche und damit systemische Rahmenbedingungen in einzelne Lebensgeschichten einschreiben und diese formen und prägen. Andererseits wird es möglich, individuelle Verhandlungen und Entscheidungsfähigkeiten nachzuvollziehen und den ihnen innewohnenden aktiven und bewussten Gestaltungswillen hervortreten zu lassen, der die stete und oftmals mühsame Auseinandersetzung mit der weißen Mehrheitsgesellschaft eindrucksvoll bezeugt.

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