Archiv für Juli 2012

25.7.: Die Dyade Mutterkind

---> Workshop auf dem Camp „Wer lebt mit wem, warum und wie“
---> 15h -17:30
Mit der Industrialisierung im 18. Jahrhundert, ist mit der Herausbildung der Geschlechterrollen und damit vor allem mit Mutterschaft auch die Kindheit entstanden. In diesem Workshop möchten wir euch einen historischen Überblick über die Entstehung der Dyade Mutterkind geben, mit euch erarbeiten, was das mit unserem heutigen Umgang mit Elternschaft und „Kindern“ zu tun hat und wie wir damit umgehen können.

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20.7. Repression und Frauenwiderstand in Kurdistan – Eindrücke von einer Frauendelegation

---> Vortrag auf dem No Border Camp mit Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden und Frauendelegation
---> Beginn: 20 Uhr
---> Seit mehreren Jahren bauen Frauenorganisationen und die Partei für Frieden und Demokratie (BDP) in Nordkurdistan Frauenakademien – und Zentren auf. Wir besuchen mit einer Frauendelegation Anfang Juli 2012 diese Einrichtungen, um die Arbeiten der Frauenbewegung kennenzulernen, uns auszutauschen und uns gegen die Repression zu solidarisieren. Über 8000 politische AktivistInnen sind derzeit inhaftiert. Zudem legitimiert die AKP-Regierung Gewalt gegen Frauen und plädiert gegenwärtig für das Verbot von Abtreibungen und Kaiserschnitten. Vor diesem Hintergrund sind vor allem politische Aktivistinnen und Frauenprojekte zusätzlichen staatlichen Angriffen ausgesetzt.

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19. 7. Sexarbeit und Migration

---> Tagesworkshop auf dem No Border Camp
---> Der Workshop ist in 3 Teile gegliedert. Wir empfehlen euch, an allen drei teilzunehmen, die Teile können aber auch einzeln besucht werden.
---> Beginn: 10 Uhr
---> Hören wir von Sexarbeit, ist meist die Rede von Zwangsprostitution und Menschenhandel. Die Vermischung dieser Diskurse erzeugt ein politisches Klima, das die Verhinderung von Arbeitsmigration durchsetzbarer macht. Wie hängen Sexarbeit und Migration eigentlich zusammen und was hat das Ganze mit dem Kapitalismus zu tun? Was meinen die Prostituiertenverbände wie hydra e.V. damit, wenn sie sagen, dass es so etwas wie Zwangsprostitution nicht gibt?

Der feministische Diskurs ist sich in Sachen Sexarbeit alles andere als einig und lässt viele Fragen stehen: Ist käuflicher Sex per se anti emanzipatorisch? Ist jede Sexarbeit von Zwangsverhältnissen bestimmt? Sollten wir solidarisch mit Sexarbeiter_innen sein? Kann Sexarbeit eine Form von Empowerment sein?

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17.7.: Feministisches Café – Sex Positive Feminism

Die „Sex Wars“, die feministischen Sexualitätsdebatten der 1980er Jahre, drehten sich viel um die Themen BDSM, Pornografie, Butch-Femme-Rollen und Prostitution. Was dabei heraus kam, war vor allem eine noch heute präsente Spaltung der Bewegung, und Feministinnen, die sich „Sex Positive“ nennen. Aber wenn die eine Position Sex Positive heißt, muss die andere dann Sex Negative heißen? Was ist dieser Sex Positivism überhaupt und in welchem Kontext ist er entstanden?
---> Hier ein super Artikel zu Postfeminismus und Neosexismus von Katharina Voß, hier ein Artikel zu Sex Positivism aus dem Queerfeministischen Taschenkalender 2009, hier Auszüge aus einem Artikel über die Sex Wars. Zu empfehlen ist auch diese Zeitung zu dem Thema.
---> 19:30 im Referat, Universitätsstr. 16, erster Stock
---> FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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Veranstaltungen im Juli

17.7. Feministisches Café: Sex Positive Feminism

19. 7. Sexarbeit und Migration
---> Tagesworkshop auf dem No Border Camp

20.7. Repression und Frauenwiderstand in Kurdistan – Eindrücke von einer Frauendelegation
---> Vortrag auf dem No Border Camp mit Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden und Frauendelegation

25.7. (vorraussichtlich) Workshop auf dem Camp „Wer lebt mit wem, warum und wie“

Mehr Info und Aktualisierungen findet ihr hier.