Archiv für Juli 2011

25.7.: Sexismus und „linke Szene“

---> Vortrag und Diskussion
---> mit dem Antifaschistischen Frauenblock Leipzig
---> 19 Uhr
---> AZ Kalk, Wiersbergstr. 44, U: Kalk Kapelle
---> Aufruf hier runterladen
---> es wird bis 21 Uhr eine „Kinderbetreuung“ geben!
---> Flyer

Um es kurz zu machen: Wir leben im Patriarchat, gesellschaftliche Strukturen sind immer noch androzentrisch[1] und männlich* dominiert und die Aufrechterhaltung der binären, hierarchischen Geschlechterordnung trägt zur Stabilisierung des kapitalistischen Systems bei.

Und was hat das jetzt mit mir zu tun? Ich bin doch Kommunist_Anarchist_in, eine_r von den Guten/Aufgeklärten/Emanzipierten. Und genau da haben wir das spezifische Problem des Sexismus in der „linken Szene“: Offiziell gibt es ihn gar nicht, denn die „linke Szene“ versteht sich schon als antisexistisch. Tatsache ist aber: Sexismus ist präsent in der „linken Szene“, denn sie steht nicht außerhalb der Gesellschaft. (mehr…)

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19. 7. Inhalte Café: Street Harassment – Belästigung auf der Straße

Jede als Frau oder Trans* wahrgenommene Person hat Erfahrungen mit Belästigung in der Öffentlichkeit: Pfiffe, Grabschen, Anlabern, Glotzen, Verfolgen1. Inwiefern bewirken diese Erfahrungen, die oft als „normal“ hingenommen und nicht hinterfragt, geschweige denn gekontert werden, dass sich Frauen im öffentlichen Raum nicht sicher fühlen und wie können wir uns dagegen wehren?
Auf streetharassment.wordpress.com, stopstreetharassment.com sowie auf dortmund.ihollaback.org sammeln Frauen und solidarische Männer Informationen über öffentliche Belästigung und zu Gegenstrategien; am 20. März dieses Jahres trafen sich Aktivist_innen zum ersten Internationalen Anti-Street Harassment-Tag.

  1. Was ist mit z.B. rassistischen/homophoben Übergriffen auf männlich wahrgenommene Personen? Ist das was anderes? Auch das wollen wir diskutieren.

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Support your local sex workers!

Soli Erklärung für das Bündnis „Recht auf Straße – Für ein Recht auf Straße – gegen Repression und Kriminalisierung in St.Georg (Hamburg)“

Was will die Polizei in St. Georg? Den armen Huren helfen?

Zwangsprostitution gibt es nicht! Nicht einvernehmliche Prostitution ist sexualisierte Gewalt! Betroffenen von Menschenhandel wird von Polizei und Staatsgewalt aber nicht geholfen, da diese lediglich an Abschiebungen interessiert sind und nicht am Wohl der Frauen. (mehr…)

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