Archiv für Juni 2011

„Sex for Sale“: Sexarbeit – ein Beruf wie jeder andere?

****hier hört ihr ein kurzes Interview auf Köln Campus ****

---> Poster und Flyer
---> 25. und 26. Juni
---> Wochenendworkshop mit: Hydra e.V. (Treffpunkt und Beratung für Prostituierte, Berlin) agisra e.V. (Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen, Köln), Straßenstrichprojekt Geestemünderstraße (Sozialdienst katholischer Frauen) und der basis Gewerkschaft FAU (Freie ArbeiterInnen Union)
---> Ort: Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3
---> die Abschlussdiskussion (Sonntag, 16:30) findet im Hauptgebäude der Universität statt, Hörsaal XI a!
---> all genders welcome
---> ohne Anmeldung
---> Ablauf: Samstag 11:00 bis 17:30h, Sonntag 10 bis 18h, jeweils eine Stunde Mittagspause (leider ohne VoKü)
---> Verpflegung: Frühstück

---> Leider haben sich noch nicht genug Menschen für die „Kinderbetreuung“ gemeldet. Der Kinderraum in der Feuerwache ist aber schon gemietet und wir werden Betreuungsschichtpläne aushängen, in die sich Freiwillige eintragen können.

Inwiefern handelt es sich bei Sexarbeit um eine besondere Form der Lohnarbeit? Oder ist jede Arbeit Prostitution, wie die streikenden Sexarbeiterinnen in London 1972 proklamierten? Die Problematik beginnt schon beim Begriff: Warum wird mal von Prostitution und mal von Sexarbeit gesprochen? Dass bei der Sexarbeit sexistische und rassistische Herrschaftsverhältnisse eines kapitalistisch-patriarchalen Systems besonders deutlich zum Ausdruck kommen, ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Dies zeigt sich vor allem in der Zwangsprostitution und beim Menschenhandel.
Nicht nur unter Studentinnen ist zu beobachten, dass immer mehr „Frauen“ sexarbeiten gehen. Im welchem Zusammenhang steht die Zunahme von Sexarbeit mit der Prekarisierung des Arbeitsmarktes? Inwieweit trägt die Entkriminalisierung von Sexarbeiter_innen durch Gesetzesänderungen z.B. des Paragraphen Zuhälterei dazu bei, dass sich die Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter_innen verbessern? Daran schließt sich die Frage an, wie Sexarbeiter_innen Arbeitskämpfe führen können und dies auch schon tun, wie das Beispiel vom Strip-Club „Lusty Lady“ zeigt.
Diese und weitere Fragen möchten wir mit den Referent_innen und Teilnehmer_innen der Veranstaltung diskutieren.

Die Aufnahmen der Beiträge von Hydra e.V., Agisra e.V. und dem Straßenstrichprojekt Geestemünderstraße in Köln findet ihr hier.

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21.6. Inhalte Café: Sexarbeit

Der feministische Diskurs ist sich in Sachen Sexarbeit alles andere als einig und lässt viele Fragen stehen: Ist käuflicher Sex per se anti emanzipatorisch? Ist jede Sexarbeit von Zwangsverhältnissen bestimmt? Sollten wir solidarisch mit Sexarbeiter_innen sein? Kann Sexarbeit eine Form von Empowerment sein oder ist diese Frage nicht eher zynisch angesichts der Betroffenen von Zwangsprostitution?
Diesen und weiteren Fragen, die uns einfallen, wollen wir nachgehen. Zum Input schauen wir einen oder zwei Filme.

Hier, hier, hier, hier, hier und hier findet ihr Artikel aus der Zeitung „Direkte Aktion“ zu dem Thema. Hier gibt es einen Artikel aus der Jungle World zu der aktuellen Diskussion in Schweden.

19:30 im Referat, AStA Gebäude, Universitätsstr. 16, 1. Stock
FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

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