Archiv für Mai 2011

Macker Massaker!

Kommendes Wochenende findet wieder das großartige Macker Massaker im AZ Mülheim (an der Ruhr) statt, auf dem es um Männlichkeiten, Mackertum und (Anti-)Sexismus geht! Pünktlich zum sogenannten Vatertag am Donnerstag gehts los!

Wir fahren am Donnerstag mit dem RE 1 um 12:49 an Köln HBF los. Der Treffpunkt ist um 12:30 im Raucherbereich auf dem Gleis vor dem Haupteingang.

Achtung: Das Plenum wird deshalb von Donnerstag auf Mittwoch verschoben!

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22.5.: Workshop „HaareGegenMacht“

Nach dem tollen Inhaltecafé zu Haaren freuen wir uns auf unsere erste Veranstaltung am Sonntag! Kommt vorbei!
---> Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3
---> 15 bis 18 Uhr
---> als Frauen sozialisierte Menschen welcome

Bildervortrag und Diskussion – Bärtige und haarige Frauen

Warum gibt es so wenig bärtige Frauen in unserer heutigen Gesellschaft? Warum sind so viele damit beschäftigt diese und andere Körperhaare zu beseitigen oder unsichtbar zu machen? Warum werden Frauen mit Bärten, Achselhaaren oder Beinhaaren gefragt ob sie Frauen oder Männer wären? Warum ist die Abwertung von sichtbar behaarten Frauen so vehement bis militant? Diese Fragen beschäftigt die feministische Bewegung seit den 80ern Jahren mit unterschiedlicher Ausdauer. Dieser Arbeitskreis ist ein erstes Experiment das Thema Körperpraktiken, Macht und Geschlechterkonstruktion aus feministischer Sicht zu betrachten und zu analysieren. Mit dem Ziel einen mächtigen Gegendiskurs und Widerstandswerkzeug zu entwickeln bzw. dazu aufzurufen. Durch u.a. Bilder möchten wir einen ersten Zugang zur Körpergeschichte der Behaarung versuchen.
Dabei sind uns folgende Punkte wichtig:
Es werden historische Bilder (Fotographien, Stiche, bildende Kunst) als Grundlage anderer Körperbilder gezeigt. Geschlechterkonstruktionen funktionieren über Biologisierungen, Körpernormierungen indem Körperpraktiken gesetzt und naturalisiert werden. Der Diskurs (der im foucaultschen Sinne verwendet wird: meint sowohl Bilder, wie Text) der haarlosen Frau dient der Machtkonstruktion von Geschlechterverhältnissen. Installiert werden diese unter anderem durch das Blickregime. Die Betrachtung von Identitätskonstruktion ist dabei ebenso ein analytischer Zugang wie die Auseinandersetzung mit kapitalistischen und politischen Verwertungslogiken.
Mit anschließend zusammengefassten zeitgenössischen dominanten Diskursen, beispielsweise der Hygienediskurs aber auch die Verbindungen zu aktuellen Pornomoden, würden wir gerne mit den interessierten Frauen/Lesben einen Gegenentwurf entwickeln und über Widerstandspraktiken diskutieren.

pl haare

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17.5.: Inhalte Café

Haare – ein Symbol der Schönheit der Frauen. Behaarung – eine Schande?

Warum werden Frauen mit Bärten, Achselhaaren oder Beinhaaren gefragt, ob sie Frauen oder Männer sind? Wie kann es sein, dass der Mythos über den Zusammenhang von Weiblichkeit und Behaarung weiterexistiert, obwohl medizinisch kein Zusammenhang besteht zwischen der Körperbehaarung und den weiblichen Sexualhormonen?
In patriarchalen Gesellschaften besteht und bestand eine negative Einstellung zum Frauenhaar. Heutzutage ist es vollkommen selbstverständlich, sich als Frau Achsel-, Bein- und Schamhaare zu entfernen, alles andere gilt als hässlich und ungepflegt. Was machen diese Schönheitsnormen mit unserem Körpergefühl, wenn jedes aus Versehen stehen gebliebene Härchen Grund zum Schämen ist? Die Feministinnen der 2. Frauenbewegung versuchten dieser Norm entgegenzuwirken, indem sie eine neue Norm der unrasierten und damit emanzipierten Frau etablierten. Inwiefern ist die Weigerung der Haarentfernung heute noch oder wieder subversiv?
Der Mythos Haare hat uns fest im Zopf, lasst ihn uns lösen und uns von der Scham des Haares, ob auf dem Kopf, unter den Achseln oder ihm Gesicht, ob wir es nun wachsen lassen oder entfernen.

Hier kommt ihr zu einem Text zu Haaren im Mädchenblog.

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13.-15. Mai: Ladyfest Münster!

Ladyfest ms

Das LadyfestMünster ist ein unkommerzielles feministisches D.I.Y. (Do it yourself) -Festival, das von einer Gruppe von feministischen Leuten organisiert wird. Insbesondere die in vielen Bereichen unterrepräsentierten FrauenLesbenTrans (*) haben hier die Möglichkeit, ihr Wissen in Form von Workshops oder Vorträgen zu vermitteln und zu teilen sowie mit Bands aufzutreten, zu performen oder Kunst auszustellen. (mehr…)

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